SILBERMEDAILLE BEI DER TREC-EM IN GROSSBRITANNIEN

Wir haben es wieder geschafft, die Zweitbesten in der Europameisterschaft - open für Orientierungsreiten (TREC) zu sein.
Trotz schwierigster Bedingungen gelang es dem österreichischen Team, den 2. Platz zu erringen und damit die Silbermedaille zu gewinnen. Die Siegesserie der Franzosen konnte leider auch diesmal nicht gebrochen werden. Den 3. Platz belegte Großbritannien.
Im Silber-Team der Senioren waren: Kriechbaumer Fritz (OÖ) auf Tirina
Wolf Günter (Ktn) auf Odin
Gruber Karl (OÖ) auf Daisy
Gampe-Benedikt Ingrid (NÖ) auf Sarmand, sowie
Feiertag Franz (Stmk) und Kriechbaumer Richard (OÖ) als Einzelreiter.
In der Einzelwertung der Senioren erreichte Kriechbaumer Fritz die Bronzemedaille.
Die jugendlichen Reiter belegten bei starker Konkurrenz - es waren 12 Nationen am Start - den guten, aber undankbaren 4. Platz.
Im Team der Junioren waren: Trudenberger Alexandra (OÖ) auf Aldin Ben Najib
Kühberger Lisa (Stmk) auf Lord
Zeinhofer Günther (OÖ) auf Atlantis
Kriechbaumer Julia (OÖ) auf Borka und
Wielandner Simone (OÖ) auf Stamina als Einzelreiterin
Die offizielle Eröffnung dieser Europameisterschaft - open erfolgte im Schlosshof von „Dunster Castle“ durch Prinz Edward.
Im Rahmen dieser Eröffnung wurde von einer Jury der „Smartest-Team-Award“ durch Prinz Edward vergeben. Dieser Preis ging an das österreichische Team, da es sich am besten als Einheit darstellen konnte.
Die Unterbringung der Pferde war für die Organisatoren besonders schwierig, da der Bewerb in einem Naturschutzgebiet durchgeführt wurde und die örtlichen Behörden kein gemeinsames Stallzelt genehmigten. So konnten die Pferde leider nur bei verschiedenen Farmern der Region untergebracht werden. Die Reiter mussten daher ihre Pferde zu jedem Teilbewerb in die Hänger verladen, um zu den jeweiligen Austragungsorten zu gelangen.
Die Orientierungstrecke über 45 km war landschaftlich wohl reizvoll, aber in Bezug auf die Orientierung extrem schwierig. Die vorgegebene Idealzeit wurde von vielen Reitern bei weitem nicht erreicht, zumal diese am grünen Tisch errechnet wurde. Dies führte auch dazu, dass bei Einbruch der Dunkelheit ein Drittel der Reiter noch nicht im Ziel war und dieser Teilbewerb vorzeitig abgebrochen werden musste.
Die Prüfung der Gangarten machte keine besonderen Schwierigkeiten. Diesen Teilbewerb konnte Gruber Karl gewinnen.
Die Aufgabenstrecke mit einer Gesamtlänge von 2.400 Metern fügte sich mit ihren sehr selektiven Hindernissen wunderbar die die hügelige Landschaft ein und forderte Reiter und Pferd gleichermaßen.
Alles in Allem - es war ein beeindruckendes Erlebnis, bei dem die Reiter Gutes und Schlechtes erfahren haben. Reiter sowie Veranstalter sind um viele Erfahrungen reicher geworden.






